Schreibe ich für Sie vielleicht zu leise? Soll ich mehr Energie in meine Schreibstimme legen? So vielleicht? Was? Sie haben Capslock erwartet? Wieso? Waren Sie verabredet? Nein nein, die Betonung meiner Stimme in Ihrem Kopf ist ja völlig falsch! Das werden Sie ja wohl auch ohne… na hier, Dingsi… hinbekommen. Am besten wäre es, Sie stellen das Lesen ganz ein. Also nur das Lesen dieses Textes hier, dessen Zweck Sie ja scheinbar völlig fehlinterpretieren. Interpretieren! Sie! Mich! gefälligst! Scheisse jetzt hab ich gefälligst klein geschrieben, obwohl es ein eigener Satz ist. Gefälligst! Nicht! Falsch! CAPSLOCK! Hihi, Sie haben sich erschreckt, ich schrieb es ganz deutlich. Aber ich entschuldige mich. Verzeihen Sie. Bitte lassen Sie mich noch ein wenig Ihre Zeit vergeuden, ja? Kennen Sie denn die Vorzüge von Buttermilch? Buttermilch denkt nicht nach beim Lesen. So ein gedachter Dialog, der zum Monolog nur dadurch wurde, dass Sie beim Lesen viel zu viel denken. Ja, das Denken schreiben wir alle groß. Dabei finde ich sowieso, dass nicht wichtig ist was A sagt, sondern was B versteht. Finde ich? Wirklich?? Oder finde dich? Ich wünschte ich könnte jeden Tag aufs Neue Lesen lernen.

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